Nina Smirnowa (verh. Isajewa)

12. Januar 1919

  • Sie stammte aus Leningradkaja und arbeitete als Bürogehilfin auf einer Bank in Leningrad.
  • Im Mai 1942 wurde sie nach Stuttgart zur Zwangsarbeit verschleppt
  • und lebte in einem Lager für Zwangsarbeiter:innen vermutlich in Bad Cannstatt.
  • Sie arbeitete dort in einer Fabrik zur Herstellung von Maschinenteilen.
  • Bei Kriegsende kurz nach der Besetzung Stuttgarts durch alliierte Truppen heiratete sie am 3. Mai 1945 noch in Bad Cannstatt den Franzosen Roland Edmond Froger, den sie im Lager kennengelernt hatte.
  • Nach einem Aufenthalt in Frankreich kehrte sie jedoch in die Sowjetunion zurück.

(Quelle: Nina Ivanowna Isajewa: „Danach war alles nicht so einfach“. Industriearbeit in Stuttgart, in: „Es ist schwer, Worte zu finden“. Lebenswege ehemaliger Zwangsarbeiterinnen, mit einem Beitrag von Ulrich Herbert, hg. von: Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Bonn, und Förderverein Memorial/St. Petersburg e.V., Berlin, Bonn/Bergheim 1999, S. 22-24.)