Gut vernetzt

Der Arbeitskreis ist gut vernetzt in der Stuttgarter Erinnerungskultur. Er ist zusammen mit 26 weiteren Organisationen Mitglied in der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. Ein enger Kontakt besteht insbesondere zu den Stuttgarter Stolpersteininitiativen,sowie zum Lernort Geschichte des Jugendhausvereins und zum Stadtjugendring

In gutem Kontakt sind wir mit der Koordinierungsstelle Erinnerungskultur des Kulturamts der Stadt Stuttgart. Sie förderte die Erstellung unserer Konzeption und den Aufbau dieser Website. Sie förderte ebenfalls das Fotoprojekt zu den Orten der Zwangsarbeit des Teams der ArgeLola. Ebenso förderlich ist die Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Stuttgart. Kurz nach Start unseres Arbeitskreises veranstaltete das Stadtarchiv für uns einen Workshop zur Recherche.

Der Arbeitskreis sucht die Kooperation mit den Gewerkschaften. Weit gediehen ist die Zusammenarbeit mit der IG Metall Stuttgart.  Im März und im November 2025 veranstalteten wir zusammen mit der IG Metall Seminare für Vertrauensleute der IG Metall bei Mercedes-Benz zum Thema "Rüstungskonjunktur und Zwangsarbeit  -  Daimler Benz in der NS-Zeit." am 8 Mai 2025, am 80 Jahrestag des Kriegsendes, konnten wir die Gedenkfeier der Vertrauensleute am Denkmal Zwangsarbeit mitgestalten.

Weiter streben wir die Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft Verdi an. Wir hoffen dass so die Rolle der Stadt Stuttgart und ihrer Ämter beim Einsatz der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen ins Bewusstsein kommt. Allein das Tiefbauamt hat sieben Lager für Zwangsarbeiter betrieben, und viele Schulgebäude dienten als Unterkünfte. Das größte Lager Stuttgart auf der Schlotwiese wurde von der Stadt als Service für die umliegenden Firmen betrieben.

Ebenso streben wir die Zusammenarbeit mit der Eisenbahner Gewerkschaft EVG an.
Die Bahn war doppelt verstrickt in die  NS-Verbrechen. Züge fuhren in den Osten und Züge transportierten die für die zur Zwangsarbeit Verschleppten aus dem Osten. Der Stuttgarter Leidensweg der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen begann am Stuttgarter Hauptbahnhof.

Wir suchen jedoch auch den Kontakt zur Stuttgarter Wirtschaft. Angebahnt wird gerade eine Kooperation mit der Bosch Stiftung. 

Überregional suchen wir den Kontakt mit anderen Initiativen in Württemberg, die sich zum Thema Zwangsarbeit engagieren. Dem dienen auch unsere Exkursionen z. B. zum Ort des ehemaligen durchgangslagers in Bietigheim, nach Oberndorf, einem Schwerpunkt der Zwangsarbeit in der Waffenindustrie, sowie nach Welzheim, wo im Polizeigefängnis im Krieg die Mehrheit der Gefangenen Zwangsarbeiter waren und nach Rudersberg, zum Ort des ehemaligen Arbeitserziehungslager für Frauen.
Gut entwickelt hat sich auch unser Kontakt zur Initiative Zwangsarbeit in Villingen-Schwenningen, die im Frühjahr 2024 bei uns im Hotel Silber zu Besuch war.

Im April 2024 nahmen Vertreterinnen unseres Arbeitskreises an der Tagung der Landeszentrale für politische Bildung in Urach teil, die die Vernetzung der verschiedenen Akteure in Württemberg zum Thema Zwangsarbeit zum Ziel hatte. Darüber hinaus streben wir eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung an.