Der Arbeitskreis Zwangsarbeit

Der Arbeitskreis „Zwangsarbeit in Stuttgart“ wurde 2022 auf Initiative von Harald Stingele und Inge Möller gegründet. Beide waren zuvor langjährig in den Stuttgarter Stolperstein-Initiativen und in der „Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V.“ aktiv. Der Gründung vorausgegangen waren seit 2015 Verlegungen von Stolpersteinen für in Stuttgart gestorbene Zwangsarbeiter*innen sowie für im Lager geborene und gestorbene Kinder. An vier Standorten ehemaliger Zwangsarbeitslager in Stuttgart- Möhringen, Vaihingen und Zuffenhausen wurden sogenannte „Stolperschwellen“ verlegt, die auf die Geschichte der Lager hinweisen. Seit 2017 wurde mit Rundfahrten zu Orten der Zwangsarbeit und mit Veranstaltungen zum Thema zunehmend das öffentliche Interesse fürs Thema geweckt. Förderlich hierfür war auch die Eröffnung der Dauerausstellung im „Hotel Silber“ im Jahr 2018, in der ein eigener Raum sich dem Thema Zwangsarbeit widmet. Die Gründung des Arbeitskreises stieß auf starke Resonanz, weitere lokalgeschichtlich interessierte und engagierte Personen aus verschiedenen Stadtteilen schlossen sich an und arbeiten seither kontinuierlich zusammen

Konzeption des Arbeitskreises

Im Juli 2025 hat der Arbeitskreis seine Konzeption veröffentlicht. Sie beschreibt, wie die Grundlagen erforscht, gesichert und dokumentiert werden sollen. Sie beschreibt weiter, was konkret angegangen wurde bzw angegangen werden soll, um die Erinnerung an Zwangsarbeit im Stuttgarter Stadtgedächtnis zu verankern.
Ein großer Schritt ist die Veröffentlichung der interaktiven digitalen Karte der Orte der Zwangsarbeit im Januar 2026 auf unserer Website.
Weitere Ergebnisse unserer Arbeit sowie die konkreten Projekte sollen nach und nach auf dieser Website veröffentlicht werden.

Konzeption Zwangsarbeit