Ein Signet erinnert an Orte der Zwangsarbeit in Stuttgart
Im Rahmen von StolperKunst hat der Street-Art-Künstler Marcel Folmg ein Erinnerungs-Ort-Signet entwickeln, das an möglichst vielen Orten in Stuttgart angebracht wird, an denen Menschen unter Zwang arbeiten und leben mussten. Das Hauptwerk, ein großes Mural, ein Wandbild an der Außenwand des Jugendhauses Stuttgart-West, führt in das Thema ein und bildet die Grundlage für das Signet.
Mit Vertretern der Initiative Hotel Silber hat sich der Künstler darauf verständigt die Schablonen auf Gehwegen zunächst mit reversiblem Kreidespray anzubringen. Die ersten Orte wurden im Dezember 2022 und in einer weiteren Aktion im Sommer 2023 mit Hilfe der Schablonen und wiederabwaschbarem Kreidespray auf den Gehwegen vor den Orten markiert. Mehr Informationen finden Sie auf der Projekt-Website von StolperKunst.
Das Projekt soll fortgeführt werden. Bisher sind die Markierungen flüchtig, da nur mit abwaschbarer Farbe gearbeitet werden durfte. Der Künstler arbeitet an einer Lösung, mit der die Orte der Zwangsarbeit dauerhaft markiert werden können. Für die Umsetzung wäre zunächst ein politischer Beschluss des Gemeinderats erforderlich. Danach, also nach der grundsätzlichen Erlaubnis für dauerhafte Markierungen, müsste ein Finanzierungskonzept entwickelt werden. Die Idee ist Teil der Konzeption unseres Arbeitskreises.
Ein Graffiti-Workshop mit Jugendlichen zum Thema Zwangsarbeit in Stuttgart knüpfte im Juli 2023 an dieses Projekt an. Die Schüler*innen gestalteten eine ganze Wand zum Thema Zwangsarbeit. Mehr zum Workshop finden Sie hier.
Das Projekt soll fortgeführt werden. Bisher sind die Markierungen flüchtig, da nur mit abwaschbarer Farbe gearbeitet werden durfte. Der Künstler arbeitet an einer Lösung, mit der die Orte der Zwangsarbeit dauerhaft markiert werden können. Für die Umsetzung wäre zunächst ein politischer Beschluss des Gemeinderats erforderlich. Danach, also nach der grundsätzlichen Erlaubnis für dauerhafte Markierungen, müsste ein Finanzierungskonzept entwickelt werden. Die Idee ist Teil der Konzeption unseres Arbeitskreises.