Alte Stuttgarter Str. 45-47. Die Staubsaugapparatebau Mauz u. Pfeiffer beschäftigte Zwangsarbeiterinnen aus der Sowjetunion.
Am Mühlkanal 22. Gaststätte, Lager der Karosseriefabrik Baur für "Westarbeiter".
Augustenstr. 70. Betreiber und Belegung bisher unklar.
Balinger Str. 111. Lager Haldenwies.Barackenlager des Tiefbauamts der Stadt Stuttgart für mindestens 379 Personen aus der Sowjetunion. Heute Jugendfarm Möhringen.
Barackenlager der Stadt Stuttgart für 400 niederländische Kriegsgefangene beim Filderbahnhof, Kaltentaler Straße, heute Balinger Straße.
Birkenwaldstr. 213. Unterkunft für Zwangsarbeiter/innen des Gartenamts der Stadt Stuttgart.
Boeblinger Str. 128. Lager der Fa. Daimler-Benz auf dem Gelände der Stuttgarter Hofbräu AG, Böblinger Str. 128-134.
Bregenzer Str 15. Lager der Fa. Göbel.
Brückenstr. 15. Lager der Fa. Fritz Heller.
Brückenstr. 45. Lager für Zwangsarbeiter des städtischen Vieh- und Schlachthofs, des städtischen Fuhramts und des Bauunternehmens C. Baresel.
Brückenstr. 46. Lager des Bauunternehmens C. Baresel AG.
Brunnenstr. 39. Lager der Fa. Mahle.
Dornbirner Str. 4. Lager der Fa. Gebr. Schoch Hartchrom GmbH.
Echazstr. 1. Lager für Zwangsarbeiterinnen, Betreiber unklar.
Eckartstraße. Lager der Reichsbahn und der Stadt Stuttgart.
Ehmannstraße / Abstellbahnhof. Das Reichsbahnausbesserungswerk war Einsatzort für dutzende Zwangsarbeiter.
Ehmannstraße, Lager Rosensteinpark. Barackenlager der Fa. Daimler-Benz im Rosensteinpark für 300 Personen aus Polen, den Niederlanden und ab Ende 1943 aus Italien.
Elsenhansstr. 9. Lager der Süddeutschen Kühlerfabriken (SKF) Behr.
Emil-Kiemlen-Weg. Barackenlager der Firmen Mahle und Fortuna.
Flughafen Stuttgart. Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof. Im November 1944 mit 600 Juden belegt.
Friedrich-Eugens-Gymnasium. Lager der Tiefbauamts der Stadt Stuttgart.
Friesenstr. 2. Lager u.a. der Süddeutschen Kühlerfabriken (SKF) Behr.
Fuchseckstr. 21a. Lager der Strickwarenfabrik Paul Kübler.
Gablenberger Weg 51. Baracke am Gablenberger Weg 51. Ende 1943 sehr wahrscheinlich vom Tiefbauamt der Stadt Stuttgart für den Stollenbau .
Gittersteg. Lager der Eisengießerei und Dampfkesselfabrik M. Streicher ab 1942. Die Lageradresse war Krefelder Straße 5.
Glemsgaustr. 25. Hölzerne Fahrzeughalle in der Glemsgaustraße, Unterkunft für 27 Männer aus Frankreich.
Gorch-Fock-Str. 30. Lager der Fa. Daimler-Benz für 149 Personen aus Frankreich.
Grenzstr. 22. Erhaltene Reste des Zauns, der das Werk der Fa. Kreidler umgab.
Hauptfriedhof. Stelen für in Stuttgart ums Leben gekommene polnische Zwangsarbeiter*innen.
Herdweg 170. Doggenburg-Lager der Fa. Daimler-Benz in der Gaststätte Wilhelmsbau.
Heidenklinge. Barackenlager der Fa. Bosch.
Heusteigstr. 45. Gemeinschafts-Lager der Karosseriefabrik Baur und andere Firmen.
Hirschsprungallee 18. Teil des Lagerkomplex Schlotwiese.
Hochschule für Technik.
Hohensteinschule / Robert-Bosch-Schule. U.a. Lager des Tiefbauamts. Anfang 1944 mit 280 Personen aus der Sowjetunion belegt.
Industriestr. 25. Lager der Fa. Kautt & Bux.
Jahneiche, Schlotwiese. Hier wurden 1944 vier sowjetische Zwangsarbeiter erhängt.
Josenhansstr. 5. Zwangsarbeiterbaracke der Firma Trumpf.
Kärntner Str. 48. Lager für 375 Kriegsgefangene aus Frankreich und Belgien.
Ehemaliges Werksgebäude der Karosseriefabrik Reutter, heute Porscheplatz 1.
Gebäude der Kodakwerke in Wangen.
Korntaler Landstr. 82. ehem. Verwaltungsgebäude der Fa. Paul Bauder.
Lagerkomplex Schlotwiese.
Lager Eisbahn der Fa. Kreidler. Schlotwiese.
Lager "Flaschenhals" der Fa. Daimler-Benz am Langwiesenweg für 414 Personen.
Städtisches Kriegsgefangenenlager bei der Gasfabrik Gaisburg.
Barackenlager Pfostenwäldle der Fa. Bosch, ab Ende 1943 belegt mit 375 Personen aus Italien.
Lager "Wilhelma" der Firmen Mahle und J.C. Eckardt AG.
Landauer Straße. Lager "Lehmgrube" der Firma Bosch für 1.000 Personen.
Landhausstr. 115. Lager des Tiefbauamts der Stadt Stuttgart, ab 1943 für 600 - 900 Personen aus der Sowjetunion, Polen und den Niederlanden in der Ostheimer und Schwarenbergschule.
Lerchenrainschule. Sehr wahrscheinlich Lager der Tiefbauamts der Stadt Stuttgart. Belegung unklar.
Lorenzstraße. Denkmal für Hellmuth Hirth.
Ludwigsburger Str. 159. Betreiber und Belegung bisher unklar.
Ludwigsburger Str. 244. Lager der Tiefbauamts der Stadt Stuttgart, auch Betriebe aus Zuffenhausen brachten hier Zwangsarbeiter*innen unter.
Ludwigstr. 14. Lager der Fa. Siemens.
Mahlestraße. Barackenlager der Firma Mahle für 650 Menschen.
Marienheim. Auch die Diözese Rottenburg-Stuttgart setzte in Ihren Einrichtungen Zwangsarbeiterinnen ein.
Das Marienhospital wurde zum 1. September 1939 Wehrmachtslazarett. Es beschäftigte 19 Zwangsarbeiter/innen aus 10 Ländern.
Markgräflerstr. 6. Hier waren 50 "Westarbeiter" aus B, F und NL untergebracht. Betreiber bisher unklar.
Markgröninger Str. 38. Lager für Kriegsgefangene, Betreiber wahrscheinlich Tiefbauamt.
Markgröninger Str. 46. Lager der Fa.Daimler-Benz für 106 Männer aus Westeuropa.
Münchinger Str. 7. Lager der Fa. Siegle & Epple.
Neckarstr. 143. Betreiber und Belegung bisher unklar.
Neckarstr. 230. Lager des Tiefbauamts der Stadt Stuttgart für 440 niederländische Kriegsgefangene in der Stadthalle.
Neckarstraße, Brauerei Wulle. Lager der Fa. Daimler-Benz für 195 Männer aus Tschechien.
Porsche beschäftigte im Werk Zuffenhausen ca. 300 Zwangsarbeiter, überwiegend aus der Sowjetunion.
Pragschule. Lager für Kriegsgefangene, Betreiber wahrscheinlich Tiefbauamt.
Pragstr. 136-138. Lager der Fa. Norma (Vereinigte Kugellagerfabriken) im Rosensteinpark.
Pragstr. 136-138. Lager der Fa. Fortuna im Rosensteinpark.
Pragtunnel. Unterstellort für den Bauzug der 7. SS-Eisenbahnbaubrigade.